Von der Hühnerbrust zum muskulösen Oberkörper – wie geht das? Am effektivsten: mit dem Klassiker, der Hantelstange, die Arm-, Brust-, Schulter- und Rückentraining ermöglicht. Die Gewichte lassen sich variieren, im Gegensatz etwa zur Gruppe der unflexiblen Fausthanteln. Die Hantelstange ist also ziemlich variabel einsetzbar, vor allem kann man mit dem kleinen Alleskönner die versteckten Muskeln „wecken“ und gezielt bearbeiten. Die Vorteile einer Hantelstange liegen sozusagen auf der Hand. Wer noch nicht so trainiert ist, kann die Stange auch solo benutzen – netto wiegt sie immerhin 10 bis 20 Kilo in Studioqualität, kurze Hantelstangen bringen es auf etwa zwei bis 2,5 Kilogramm. Und mit entsprechenden Gewichten lässt sich die wachsende Muskelmasse immer besser formen und kräftigen. Durch die wechselnden Scheiben kann man das Training an die jeweilige Leistung anpassen und im Laufe der Zeit natürlich steigern. Alles ganz flexibel. Keine Lust aufs Fitness-Studio? Kein Problem, Sie können auch ganz bequem und in Ruhe daheim trainieren, wann immer Sie wollen, ohne Wartezeiten wie in den manchmal überfüllten Centern.
Drei Modelle je nach Trainingsziel
Aber: Hantelstange ist nicht gleich Hantelstange. Es gibt sie in drei verschiedenen Varianten, als Kurzstange, Langstange und Curlstange / SZ-Stange. Und sie variieren im Durchmesser für kleinere oder größere Hände. Für ein leichtes Training eignet sich die Kurzstange, ihre gusseisernen Scheiben beginnen bei einem Gewicht von 0,5 Kilogramm, für ein härteres Training gibt es dafür auch Gewichte bis zu zehn Kilogramm und darüber hinaus. Wer empfindliche Handgelenke hat, sollte am besten zur Curlstange greifen, denn durch ihre Knicke passt sie sich besser den Hebebewegungen an. Schmerzende Handgelenke werden dadurch vermieden. Bizeps und Trizeps lassen sich am besten mit einer Curlstange oder zwei Kurzstangen im Stehen beziehungsweise Sitzen trainieren, für die Schultern bietet sich Seitenheben mit den beiden Kurzstangen an. Ein Spiegel wäre auch nicht schlecht, denn dadurch lassen sich die Bewegungen gut kontrollieren.
Auch hier gilt: Vorher die Muskeln aufwärmen
Eine super Ergänzung fürs Powertraining bietet die Hantelbank, zum Beispiel beim Bankdrücken für die Brust und Stirndrücken für den Trizeps. Und mit zwei Kurzhanteln lässt sich gut die komplette Brustmuskulatur mit der Übung „Fliegende“ trainieren. Echte Kraftpakete sind die Langstangen, die man mit beiden Händen greift. Sie können bis zu 200 Kilogramm aufnehmen, in Wettkämpfen sogar über 400 Kilogramm. Ein Muss vor jedem Training: vorher die Muskeln aufwärmen, sonst geht gar nix, die Verletzungsgefahr ist bei „kalten“ Muskeln zu groß. Die zehn Minuten sollte man sich auf jeden Fall nehmen. Und dann kann es auch schon losgehen mit dem Krafttraining. Die Welt der Hantelstangen ist vielseitig, und es gibt genügend Möglichkeiten, sich zwischen Spargeltarzan und Mr. Universum zu entscheiden. Sie haben die Wahl.
