Tischkicker für zu Hause – was muss beachtet werden?

TischkickerTischkicker ist ein beliebter Freizeitsport mit hohem Spaßfaktor. Warum also nicht ein Gerät für zu Hause erwerben? Der Markt ist voll von Tischen in unterschiedlichen Preisklassen. Von Billigprodukten unter 250 Euro sollte man lieber von Anfang an die Finger lassen, da sie nicht sehr hochwertig verarbeitet sind und den Belastungen beim Spiel nicht lange standhalten können.
Oft sind sie auch nicht schwer genug. Dadurch stehen sie nicht stabil und können beim Spiel wackeln oder verschoben werden. Die Stangen dieser Tischkicker sind von minderwertiger Qualität und verbiegen sich oft schon nach einigen Spielen.
Tischkicker mit Turnierstandard von renommierten Marken sind stoßfest, sehr stabil und ausgezeichnet verarbeitet, kosten jedoch auch um einiges mehr. Gute Tische kommen dabei gut und gerne auf 600 Euro aufwärts.
Wer diese Qualität nicht missen aber trotzdem Geld sparen möchte, der kann nach guten Gebrauchtgeräten Ausschau halten. Es sollte dann aber auf jeden Fall ein Markentisch sein. Aber Augen auf! Ja nicht die Katze im Sack kaufen! Ein besonders kritischer Blick auf Stangen, Lager und Allgemeinzustand ist nie verkehrt.

Was ist besser? Deutsche Markenware oder Import-Tische?

ProfitischkickerMarkentisch ist ja gut und schön, aber auch dort gibt es viele verschiedene Anbieter aus dem In- und Ausland. Bringen wir also etwas Licht ins Dunkel:
Führende Marken-Tischkicker mit Turnierstandard gibt es in Deutschland von Herstellern wie Lehmacher, Leonhart oder Löwen. Billiger sind Import Tischkicker aus anderen Ländern. Ihre Verarbeitung und Qualität ist ebenfalls sehr gut, da sie in ihren Herstellerländern ebenfalls für Turniere benutzt werden. Nur sind ihre Spieleigenschaften unter Umständen erheblich anders, als die der deutschen Tische. Das kann etwas ungewohnt sein, muss aber nicht zwangsläufig ein K.o.- Kriterium bedeuten. Manchmal liegt einem die Art der Stangen, Spielfiguren und Bälle der Tischkicker aus anderen Ländern sogar mehr.
Unter den Import-Modellen werden die Tischkicker der Marke Garlando am meisten verkauft. Der Garlando ist der Standard-Tisch in Ländern wie Österreich, Italien und der Schweiz. Er punktet mit einem sehr niedrigen Preis bei ausgezeichneter Verarbeitung.
Auch internationale Marken wie Jupiter, Tornado oder Bonzine glänzen durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ihre Spieleigenschaften sind allerdings zum Teil doch recht unterschiedlich. Daher sollten Import-Tische vor dem Kauf unbedingt ausprobiert werden, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Auch Tischkicker brauchen Pflege

Egal, welcher Tischkicker es am Ende wird, ein wenig Wartung und Pflege braucht jeder dieser Spieltische.
Die Stangen sollten hin und wieder mit Silikonspray oder Wachs eingesprüht werden, damit sie gleitfähig bleiben. In der Regel wird das Pflegespray vom jeweiligen Hersteller angeboten, im Handel erhältliches Pflege- oder Silikonspray erfüllt aber genauso seinen Zweck. Vorsicht bei Kriechöl oder anderen Schmierstoffen. Ihre Inhaltsstoffe greifen gerne Kunststoff an! Das tut dem Tisch auf Dauer gar nicht gut. Außerdem können die Rückstände des Öls die Lager verkleben und zusammen mit Dreck einen Schmierfilm bilden.
Ein- bis zweimal im Jahr ist Großreinemachen angesagt. Dazu werden die Stangen des Tischkickers herausgenommen und Figuren, Spielfeld und Lager gereinigt und gepflegt.

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