Spätestens, wenn die Tage heller und länger werden, wächst auch die Lust, wieder kräftig zu „sporteln“. Die gute Nachricht: Es gibt Geräte, die lassen sich bei jedem Wetter und zu jeder Zeit optimal einsetzen. Die schlechte Nachricht: Man sollte sie tatsächlich auch benutzen und nicht verstauben lassen. Sozusagen der Urvater unter den Fitnessgeräten ist der Hometrainer, schlicht, ohne viel technischen Schnickschnack und trotzdem effektiv. Denn Radfahren gilt als eine der besten Ausdauersportarten überhaupt, egal, ob draußen über Stock und Stein, oder bequemer in den vier Wänden. Herz und Kreislauf werden verbessert, die Muskeln gestrafft und Kalorien abgebaut. Ein Training, das sich über viele Jahre bewährt hat. Und auch zum Abnehmen geeignet ist.
Mehr Power durch Ausdauertraining
Manche Benutzer mögen es als Nachteil empfinden, dass lediglich die untere Körperhälfte trainiert wird. Aber das Abstrampeln im wahrsten Sinne des Wortes lohnt sich auf jeden Fall und mit sichtbarer Wirkung dazu. Wem das dennoch zu wenig ist, der kann das Radfahren noch um Workouts für den Oberkörper ergänzen. Oder es als Warm-Up für weitere Sportarten nutzen. Warum ist das Ausdauer-Training überhaupt so wichtig? Es wirkt sich äußerst positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus, senkt das Risiko für Herzerkrankungen, auch wenn man in jungen Jahren daran natürlich noch nicht denken mag. Ist ja alles noch so weit weg… Außerdem stärkt es das Immunsystem. Klingt alles viel zu abstrakt? Macht nichts, man kann es auch auf die kurze Formel bringen: Man wird leistungsfähiger, hat mehr Power, fühlt sich einfach besser. Das Training ist vor allem in den unteren Phasen schonend, die Gelenke werden nicht so belastet wie beispielsweise beim Joggen und eignet sich daher auch für Benutzer mit Speckröllchen oder orthopädischen Problemen. Als „Start-up-Paket“ für Untrainierte ist es ebenfalls empfehlenswert, die Kondition lässt sich dann schrittweise aufbauen. Ein Top-Gerät für die ganze Familie.
Intervalltraining macht das Workout spannender
Die modernen Heimtrainer bieten verschiedene Sportprogramme, die sich individuell regulieren lassen. Wem ein kontinuierlicher Level auf Dauer zu langweilig wird, kann z. B. auf Intervalltraining mit wechselndem Widerstand umschalten: anstrengend, aber effektiv. Außerdem brauchen die Muskeln mit der Zeit Abwechslung und neue Reize, um sich weiter zu entwickeln. Es gibt verschiedene Modelle von einfach bis de luxe, je nach Trainingsziel und Geldbeutel. Trotzdem sollte man die Qualität im Auge behalten. Und dann ist da noch der kleine, Platz sparende „Bruder“, der keinen Sattel hat und nur die Pedalen besitzt. Damit lassen sich im Sitzen (z. B. auf einem Stuhl) bequem die Oberschenkel trainieren, und der „Hobbit“ unter den Hometrainern wird auch gern bei Knie-Problemen eingesetzt. Und: Man kann damit auch die Arm-Muskulatur formen. Auch hier gibt es unterschiedliche Trainingsstufen, die man einstellen kann. Also dann: Musik aufdrehen, und ab geht die Post mit dem Fitnessbike. Jetzt ist Schluss mit schlapp.